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3 – Die Rettung des Sonnenblumenfeldes

sonnenblumen

Die Sonnenblumen ließen traurig die Köpfe hängen.

Bea Brokkoli und Emil Erbse blieben erschrocken stehen. Sonst standen die Sonnenblumen kerzengerade und drehten ihre leuchtenden Köpfe zur Sonne. Doch heute sahen sie schlapp und müde aus.

Am Rand des Feldes stand Matti Mais. Er kniete vor den Wasserrohren und schaute sehr besorgt.

„Hallo Matti! Was ist passiert?“, rief Bea.

„Die Bewässerung ist kaputt“, sagte Matti. „Die Sonnenblumen bekommen kein Wasser. Wenn wir das nicht schnell reparieren, vertrocknen sie.“

Emil schaute zum Himmel. Die Sonne brannte heiß. „Dann müssen wir uns beeilen“, sagte er.

„Allein schaffe ich das nicht“, sagte Matti. „Ich brauche viele Hände.“

„Dann holen wir Hilfe!“, rief Bea.

Schnell liefen die beiden ins Dorf. Sie holten den starken Günther Grünkohl, die clevere Petra Pastinake und Leo Lauch, der alles gut planen konnte. Gemeinsam eilten alle zum Feld zurück.

Matti verteilte die Aufgaben. Bea und Emil sollten das große Wasserventil prüfen. Sie folgten der Leitung und fanden die verstopfte Stelle.

„Hier ist es!“, rief Emil. „Komm, wir drehen es auf.“

Die beiden zogen und zerrten am Ventil. Doch es bewegte sich keinen Millimeter. Es saß fest wie ein Stein.

„Es geht nicht auf“, keuchte Emil und ließ die Arme sinken. „Es ist zu fest.“

Bea wischte sich die Stirn. Die Sonnenblumen ließen die Köpfe immer tiefer hängen. Doch dann hatte Bea eine Idee.

„Allein schaffen wir es nicht – aber zu viert!“, rief sie. „Günther, Petra, helft uns ziehen!“

Alle vier packten gemeinsam an. „Eins, zwei, drei – zieht!“ Sie zogen mit aller Kraft. Und mit einem lauten KNACK gab das Ventil endlich nach.

Da begann es zu rauschen. Das Wasser sprudelte durch die Leitungen und floss aufs Feld.

„Es läuft!“, jubelte Emil.

Und langsam, ganz langsam, richteten sich die Sonnenblumen wieder auf. Sie streckten ihre Köpfe der Sonne entgegen, höher und höher, bis das ganze Feld wieder golden leuchtete.

„Geschafft!“, rief Günther, und alle umarmten sich.

„Danke, dass ihr so schnell wart“, sagte Matti erleichtert. „Allein hätte ich das nie geschafft.“

„Gemeinsam sind wir stark“, sagte Bea und lächelte.

Vor Freude feierten die Freunde ein kleines Fest am Rand des Feldes. Sie setzten sich ins Gras und schauten zu, wie die Sonne langsam unterging und den Himmel rosa färbte.

„Wenn wir zusammenhalten“, sagte Bea leise, „dann schaffen wir wirklich alles.“

Ende

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